Pecan-Physalis-Cookies

Kaum zu glauben, aber ich habe es getan und tatsächlich eine Ladung Plätzchen gebacken. Die meisten werden sich nun denken „Ja und, das mache ich schon seit Wochen, was ist daran in der Adventszeit so besonders?“. Aber für mich ist es das, denn bisher verließen nur weihnachtliche Gugelhupfe, Donuts und Törtchen meinen Backofen. Zudem entstehen gerade, auf der Suche nach einem ultimativen Dessert für das Festmenü, jede Menge Nachtisch-Variationen. Ein leckeres, breites Sortiment also, in dem aber nichtsdestotrotz einfach noch Kekse fehlten.

Jetzt kann ich meine schöne goldene Dose mit Schätzchen befüllen und zur Teestunde genüsslich vor mich hinknuspern – besser spät als nie und gerade noch rechtzeitig vor den ruhigen Feiertagen. Wer also noch nicht genug hat von der Weihnachtsbäckerei, für den habe ich ein besonders leckeres Rezept mitgebracht. Eher durch einen Zufall habe ich Pekannüsse mit Physalis zusammengebracht und mit unterschiedlichen Mehlen experimentiert. Das Ergebnis hat mich so begeistert, dass ich gleich noch eine glutenfreie Version gebastelt und außerdem beschlossen habe, dass diese Kekse auch perfekt in die post-weihnachtliche Backzeit (oh ja, die gibt es… 🙂 ) passen.

Physalis gehören übrigens zu meinen allerallerallerliebsten Früchten, ich finde ihren Geschmack fantastisch und mit ihrem dekorativen Aussehen verschönern sie jedes Dessert. Für die Cookies kamen sie in getrockneter Form zum Einsatz und so lassen sie sich beispielsweise auch gegen Cranberries oder Kirschen tauschen. Und statt Pekannüssen passen natürlich auch Hasel- oder Walnüsse ganz wunderbar.  Nun möchte ich aber wirklich keine Zeit mehr verlieren und komme ohne weitere Umschweife zu meinem neuen liebsten „Weihnachts-und-schmeckt-das-ganze-Jahr-Cookie“-Rezept.

 

Pecan-Physalis-Cookies

Vegane Pekan-Physalis-Cookies (für ein Backblech, ergibt 8 Stück)

Zutaten

  • 75 g Haferflocken, Feinblatt bzw. glutenfrei
  • 25 g Pekannüsse
  • 40 g Hirsemehl
  • 40 g Vollkorn-Dinkelmehl (glutenfreie Variante siehe unten)
  • 15 g Tapiokastärke, alternativ: Maisstärke
  • ¼ TL Weinsteinbackpulver
  • ½ TL Vanille, gemahlen
  • ½ TL Zimt, gemahlen
  • 1 Prise Salz
  • 25 g Pekannüsse
  • 25 g Physalis, getrocknet
  • 40 g weiches Kokosöl
  • 45 g Ahornsirup
  • 20 g Mandel- oder Sojamilch

 

Pecan-Physalis-Cookies

Zubereitung

Von den Haferflocken 30 g abwiegen und im Blitzhacker zu Mehl vermahlen. Die Pekannüsse ebenso fein mahlen. Anschließend diese zusammen mit den restlichen Haferflocken, Hirse- und Dinkelmehl, Stärke, Backpulver, Vanille, Zimt und Salz in eine Schüssel geben und alles gut miteinander verrühren.

Pekannüsse und Physalis mit einem Messer grob hacken und unter die trockenen Zutaten mischen.

Kokosöl, Ahornsirup und Milch zugeben und alle Zutaten zu einem homogenen Teil verkneten.
Anschließend vom Teig gleich große Portionen abstechen und Cookies formen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Grad 12-14 Minuten backen bis die Ränder golden gebräunt sind. Erst auf dem Blech leicht abkühlen lassen (damit sie nicht zerbrechen), dann auf einem Kuchengitter komplett erkalten lassen.

Losknsupern und genießen. 🙂

 

Pecan-Physalis-Cookies

 

  • VARIANTE: Ich finde die Cookies auch in der glutenfreien Version herrlich lecker. Dafür verwende ich glutenfreie Haferflocken, tausche das Dinkelmehl gegen Vollkorn-Reismehl und füge für die Bindung 1 TL Johannisbrotkernmehl hinzu.

 

7 Kommentare

  1. 20. Dezember 2016 Josi

    Diese Cookies sind traumhaft gut und ich mag einfach alles mit Pekannüssen. Ich habe sie tatsächlich gleich zweimal hintereinander gebacken, und das innerhalb von zwei Tagen. Vielen lieben Dank für das Rezept, das wird echt ein Jahres-Dauerbrenner.
    Liebe Grüße
    Josi

    1. 20. Dezember 2016 B.B.'s Bakery

      Das freut mich total, liebe Josi! Herzlichen Dank fürs Nachbacken und Dein tolles Feedback.
      Süße Grüße
      Brigitte

  2. 20. Dezember 2016 Kirschbiene

    Huhu Brigitte,
    diese Cookies klingen so, als müsste ich sie unbedingt nachbacken. Sie sehen so fantastisch aus! Knusprig und irgendwie weich und soft zugleich. Wenn ich es vor Weihnachten nicht mehr schaffe – dann freue ich mich schon jetzt auf die post-weihnachtliche Backzeit :-)!
    Liebe Grüße
    Bianca

    1. 20. Dezember 2016 B.B.'s Bakery

      Liebe Bianca,
      juhu, das freut mich sehr und ich bin natürlich sehr gespannt, wie sie Dir schmecken werden. Ich bin richtig verliebt in diese Cookies und die Kombi aus Pekannüssen und Physalis ist eine tolle Neuentdeckung für mich. Manchmal hat man ja das Gefühl, dass alle nur auf Weihnachten hinarbeiten und dass danach nichts mehr kommen würde, das ist natürlich nicht so – wir beide haben ja schon mal jede Menge Backpläne, hihi.
      Süße Grüße
      Brigitte

  3. 22. Dezember 2016 Elisabeth

    Liebe Brigitte,
    die klingen fantastisch! Ich bin auch ein großer Physalis-Fan und Pecannüsse gehen sowieso immer. Die Kombi der beiden finde ich total spannend! Leider komme ich vor Weihnachten nicht mehr zum Nachbacken aber Gott sei dank gibt es ja auch die post-weihnachtliche Backzeit, haha 😉
    Wo kaufst du denn getrocknete Physalis?
    Oh und wann geht es denn bei dir nach Hawaii? Entfliehst du bald dem grauen Winter? 😀
    Liebe Grüße,
    Elisabeth

    1. 22. Dezember 2016 B.B.'s Bakery

      Liebe Elisabeth,
      juhu, das freut mich, dass Dir die Kombi so zusagt. Die getrockneten Physalis bekommt man recht leicht (hätte ich gar nicht erwartet), ich habe meine beim Spar Gourmet gekauft (sind bio und fair trade und Dir kann ich diese Bezugsquelle ja getrost empfehlen, hihi), aber es gibt sie auch im Bioladen.
      Bzgl. Reise werde ich Dir eine persönliche Nachricht schicken. 🙂
      Süße Grüße
      Brigitte

      1. 23. Dezember 2016 Elisabeth

        Oh cool, da muss ich ja mal die Augen offen halten 😀
        Liebe Grüße,
        Elisabeth

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