Chia-Cranberry-Cakies

Doppelt so viel Eiweiß wie andere Samen, doppelt so hoher Kalium-Anteil wie Bananen, die dreifache Menge an Antioxidantien im Vergleich zu Heidelbeeren und dazu noch jede Menge Eisen, Kalzium und, und, und… . Um die Vorzüge der Chia-Samen zu beschreiben, bedarf es etwas mehr Zeit und Ernährungsberater haben sie schon lange auf den höchsten Thron in der Riege der Superfoods erhoben. Mich freut natürlich vor allem, dass man die kleinen Nährstoffbomben hervorragend in Backwerk integrieren kann und so kröne ich heute meine zarten Cakies, die zwischen Cookies und Kuchen rangieren, zu den Oberhäuptern des Nachmittagstees.

Die Cranberries kann man übrigens auch perfekt gegen Aprikosen oder Physalis (meine Favoriten!) tauschen und das Dinkelmehl natürlich gegen ein glutenfreies Pendant.

Vegane Chia-Cranberry-Cakies (für 10-12 Stück)

Zutaten

  • 40 g getrocknete Cranberries
  • 2 EL Chia-Samen
  • 150 g Dinkelmehl (Type 700)
  • 50 g Haferflocken, alternativ: Quinoa- oder Hirseflocken
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 60 g Rohrohrzucker
  • ½ TL Vanille, gemahlen
  • 1 Prise Salz
  • 150 ml Hafersahne
  • 20 g Öl, geschmacksneutral

 

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Zubereitung

Die Cranberries mit Blitzhacker mittelfein hacken. Anschließend mit Chia-Samen, Mehl, Flocken, Backpulver, Zucker, Vanille und Salz in einer Schüssel gut vermengen.
Hafersahne und Öl separat mischen und dann mit den trockenen Zutaten zu einem homogenen, weichen Teig verrühren.
Mit Hilfe von 2 Esslöffeln oder einem Cookie-Portionierer kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtesBackblech setzen und diese etwas flachdrücken. So verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C 13–15 Minuten backen bis die Ränder der Cakies leichtgebräunt sind. Etwas abkühlen lassen und anschließend mit einem Spatel vom Backblech lösen und auf einem Kuchengitter komplett erkalten lassen.

 

4 Kommentare

  1. 21. Mai 2015 Annelen

    Ohhh! Wie lecker hört sich das denn schon wieder an! 🙂
    Hier war es heute zwar schön sonnig, aber das mit den sibirischen Temperaturen könnte ich fast trotzdem unterschreiben. Hier wehte eine ganz schön steife Brise, auch wenn mir da wohl jeder Norddeutsche widersprechen würde. 😀
    Lasst es euch schmecken!
    LG, Annelen

    1. 22. Mai 2015 admin

      Danke, liebe Annelen. Das Herbst- (oder fast schon Winter-) Wetter geht leider nicht weg – da wird es an diesem Wochenende wohl noch mehr Wohlfühl-Gebäck geben :-). Schicken Dir ganz liebe Grüße

  2. 25. Mai 2015 jogu

    Ui das sieht fein aus!
    Ist mit Hafersahne Hafercusine zum Kochen gemeint?Würde auch Hafermilch gehen? Danke:-)

    1. 25. Mai 2015 admin

      Ja genau, Hafercuisine – diese hat mehr Fett als Milch und macht den Teig dadurch saftiger und zarter, aber Milch geht natürlich auch. 🙂

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