Macadamia-Cheesecake-Eis mit Marillen-Swirl

von | 6. Mrz 2016 | Backgeflüster | 4 Kommentare

Es gibt Produkte, die nur sehr selten in meinem Einkaufskorb landen. Ich habe sie für bestimmte  Anlässe oder Tage reserviert – das kann ein Wochenende sein oder auch ein Festtag. Diese Reservierung habe ich aber nicht explizit festgelegt, sie läuft eher unterbewusst und so komme ich im Alltag kaum auf die Idee, diese Highlights zu kaufen. Eine sehr hochwertige Rohkost-Schokolade, ein ausgefallener pflanzlicher Käse oder auch exquisite Nüsse haben bei mir einen besonderen Status, den ich so richtig genießen und zelebrieren möchte. Diesen haben auch Macadamia-Nüsse inne. Sie gelten als Königin der Nüsse, enthalten viele ungesättigte Fettsäuren und Vitamine und zeichnen sich durch ihren zart-buttrigen Geschmack aus – perfekt also als knackige Dekoration, in Kuchenteig oder edlen Desserts. Und genau so eines habe ich gezaubert, um einen besonderen Tag zu feiern. Nachdem in meinem Backbuch ein Rezept für Macadamia-Cheescake in Kuchenform zu finden ist, wollte ich diese Geschmackskombi auch als Eis genießen. Grundlage bilden Macadamiamilch (diese Sorte ist wirklich ein Traum), Cashews und abgetropftes veganes Joghurt. Getrocknete Marillen liefern den geballten Geschmack dieser süßen Früchtchen und finden sich als Fruchtwirbel mitten im Eis wieder. Zu guter Letzt wird das frostige Vergnügen noch mit karamellisierten Macadamia-Nüssen gekrönt. Gibt es eine Steigerung von Highlight…? 🙂

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Macadamia-Cheesecake-Eis mit Marillen-Swirl, ergibt 3-4 Portionen

Zutaten

Für das Eis

  • 40 g Cashewkerne
  • 250 ml Macadamiamilch
  • 45 g Birkenzucker, alternativ: Rohrohrzucker
  • ¾ TL Johannisbrotkernmehl
  • 1 Prise Salz
  • 175 Soja-Joghurt (natur), abgetropft
    (Ausgangsbasis ca. 275 g Joghurt), alternativ: Lupinen-Joghurt

Für den Swirl

  • 60 g Soft-Marillen bzw. Aprikosen, getrocknet
  • 75 ml Orangensaft

Für die Dekoration

  • 2 EL Macadamianüsse, grob gehackt
  • 1 EL Rohrohrzucker

Zubereitung

Vorab: Joghurt in ein ausgelegtes Sieb füllen und im Kühlschrank mehrere Stunden, am besten über Nacht abtropfen lassen.

Cashewkerne in ein Gefäß geben und mindestens 4 Stunden in Wasser einweichen.

Die Marillen mit dem Orangensaft in einen kleinen Topf geben, aufkochen lassen und dann 1-2 Stunden ziehen lassen. Anschließend fein pürieren.

Cashewkerne abgießen und mit Macadamiamilch im Mixer auf höchster Stufe glatt mixen. Zucker, Johannisbrotkernmehl und Salz hinzufügen und erneut durchmixen. Dann das abgetropfte Joghurt hinzufügen und nur noch kurz pürieren bis sich alle Zutaten miteinander vermischt haben. 2–3 Stunden in den Kühlschrank stellen. Anschließend die Masse in die Eismaschine füllen und gefrieren lassen (da jedes Gerät anders ist, auf jeden Fall die individuellen Geräteeigenschaften beachten).
Anschließend das Eis abwechselnd mit dem Marillen-Orangen-Püree in eine Form schichten und mit einer Gabel durchziehen, um eine schöne Marmorierung zu erhalten. Entweder sofort servieren oder 2–3 Stunden im Gefrierfach komplett fest werden lassen. Bleibt das Eis länger im Gefrierfach, vor dem Servieren ca. 15 Minuten antauen lassen.

 

Für die Dekoration die Macadamianüsse mit dem Zucker vermischen und in einer kleinen Pfanne erhitzen bis der Zucker schmilzt. So lange schwenken, bis die Nüsse komplett gold-braun ummantelt sind. Dabei darauf achten, dass der Zucker nicht zu dunkel wird, da er sonst bitter schmeckt. Dann die die Masse erkalten lassen, in mittelgroße Stücke brechen und über das portionierte Eis streuen.

 

 

  • TIPP: Für die Zubereitung ohne Eismaschine die Milch-Joghurt-Masse in einen flachen und verschließbaren Behälter füllen und in das Gefrierfach stellen, nach 30 Minuten mit einem Rührgerät oder Schneebesen kräftig durchrühren, bis sie wieder geschmeidig ist. Dann den Behälter erneut ins Eisfach stellen und alle 30 Minuten durchrühren, bis das Eis die gewünschte Konsistenz hat. Nach dem 3.–4. Rührvorgang das Marillen-Orangen-Püree wie oben beschrieben durchziehen.

glutenfrei, zuckerfrei

 

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4 Kommentare

  1. Huhu Brigitte,
    das sieht ja FANTASTISCH aus. Mal wieder. Seit ich deinen Blog entdeckt habe, lebe ich wirklich gefährlich *lach*. Ich denke, diesem Rezept muss ich wohl oder übel ebenfalls einen Platz in meiner Küche einräumen ;-).
    Liebe Grüße
    Bianca

    Antworten
    • Hihi, das freut mich, liebe Bianca, diese Art von gefährliches Leben gefällt mir. 🙂 Geht mir aber übrigens nicht anders, wenn ich auf Deinen Blog hüpfe…, derzeit denke ich noch immer an das Schoko-Mousse in Verbindung mit Törtchen – ich hoffe, dass ich die diese Woche gebacken bekomme ;-).
      Süße Grüße
      Brigitte

      Antworten
  2. Hallo Brigitte,
    habe schon mehrere Eismaschinen versucht .. . .
    kannst du einen Tipp geben ?
    Danke für die leckeren Inspirationen.
    Liebe Grüße Beate

    Antworten
    • Liebe Beate,
      freut mich sehr, dass Dir meine Kreationen gefallen.
      Für mich war irgendwann klar, dass ich eine Eismaschine mit Kompressor haben möchte, weil die Ergebnisse um so viel besser sind als mit Maschinen mit Kühlakku. Die Maschinen mit Kompressor sind nicht gerade günstig und so habe ich mich auf dem Gebrauchtmarkt umgesehen – viele Leute kaufen solch ein Gerät, machen 2-3 Mal Eis damit und verkaufen es dann wieder. So war meine Maschine ein echtes Schnäppchen – sie ist von Nemox und die Rezensionen sind sehr unterschiedlich, ich selbst hatte schon Probleme mit einer Steckverbindung und folglich dem Lüfter, der nicht mehr richtig funktioniert hat, was aber in Eigenarbeit repariert werden konnte. Wenn ich mir ein Neugerät kaufen würde, würde ich sicherlich genauer recherchieren und wäre auch noch kritischer, aber alles in allem habe ich schon viel Eis gemacht und es hat immer gut geklappt.
      Süße Grüße
      Brigitte

      Antworten

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